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Deep Blue Computer

Deep Blue Computer

Bevor Engines zu etwas wurden, das man auf dem Handy ausführt, gab es Deep Blue. Damals war es nicht ungewöhnlich, dass Computer Schach spielten, aber die Vorstellung, dass sie den besten Spieler der Welt schlagen könnten, war gewagt. Darüber wurde gesprochen, aber es fühlte sich immer noch wie eine Fantasie an. Deep Blue ist der Punkt, an dem sich das änderte.

Was ist Deep Blue im Schach?

Deep Blue, in den 1990er Jahren von IBM entwickelt, ist ein Schachsystem. Nicht nur Software – eher ein komplettes Setup, das auf eine einzige Aufgabe ausgelegt war. Das Ziel war einfach: stark genug spielen, um mit Spitzenmenschen mithalten zu können.

Der Deep Blue Schachcomputer lernte nicht so wie moderne Engines. Es gab kein neuronales Netz, das sich im Laufe der Zeit anpasste. Stattdessen verließ er sich darauf, eine riesige Anzahl von Stellungen zu berechnen und sie dann anhand von Regeln zu bewerten, die von Experten geschrieben wurden.

Wenn also Leute sagen, er habe „Schach gespielt“, meinen sie eigentlich: Er hat schneller gerechnet als alles, was es vorher gab.

Das allein reichte aus, um ihn in die gleiche Liga wie Großmeister zu bringen.

Deep Blue Schachfunktionen

Was ihn anders machte, war nicht eine Sache, sondern eine Mischung.

Erstens die Hardware. Das war kein normaler Computer. Er verwendete spezielle Chips, die nur für Schach entwickelt wurden. Das bedeutete, dass er Stellungen mit einer Geschwindigkeit durchgehen konnte, die normale Maschinen damals nicht erreichten.

Grob gesagt verarbeitete er etwa 200 Millionen Stellungen pro Sekunde. Diese Zahl wird oft zitiert, aber sie ist wichtig wegen dem, was sie ermöglichte – er konnte weiter vorausschauen, selbst in unübersichtlichen Stellungen.

Dann ist da die Softwareseite. Die Bewertungsfunktion war nicht zufällig. Starke Spieler halfen, sie zu formen, sodass die Maschine ein eingebautes „Verständnis“ dafür hatte, wie eine gute Stellung aussieht.

Trotzdem war es keine Intuition. Es war strukturiertes Urteilsvermögen, unterstützt durch rohe Geschwindigkeit.

Der Deep Blue Computer riet nicht. Er prüfte.

Deep Blue Errungenschaften

Eine der bemerkenswertesten Errungenschaften von Deep Blue war ein Sieg in einem Match gegen Kasparow im Jahr 1997.

Nicht eine einzelne Partie, kein Zufallsergebnis – sondern das Match selbst. Endstand: 3,5–2,5.

Zu dieser Zeit war das eine große Sache. Kasparow war nicht irgendein Spieler, er war der Weltmeister und weithin als der stärkste aktive Spieler angesehen. Gegen eine Maschine zu verlieren, veränderte die Sichtweise der Menschen auf Schach und Computer.

Es hatte frühere Versuche und sogar frühere Partien gegeben, aber dies war anders. Dieses Mal blieb es haften.

Der Ausdruck Deep Blue Schach tauchte danach auch außerhalb von Schachkreisen auf.

Deep Blue Schachmatches

Es gibt zwei bemerkenswerte Matches, die diskutiert werden sollten. Das erste war eher ein Test im Jahr 1996 gegen Kasparow, den Kasparow insgesamt gewann. Allerdings gewann Deep Blue eine Partie, eine Errungenschaft, die einige Augenbrauen hochziehen ließ angesichts der Leistungsfähigkeit des Systems.

Dann kam das Rückmatch 1997.

Diese Version von Deep Blue IBM war stärker. Sie war nicht grundlegend anders, aber dennoch eine Verbesserung.

Bis heute sprechen die Leute noch über die 6. Partie. Sie endete schnell. Kasparow gab früher auf als erwartet, und danach sagte er, das Spiel habe sich ungewöhnlich angefühlt. Dieser Kommentar führte damals zu vielen Diskussionen.

Einige dachten, die Züge der Maschine wirkten in bestimmten Momenten zu ausgefeilt. IBM bestritt alles Ungewöhnliche und sagte, das System habe nur seine Arbeit gemacht.

Wie auch immer, das Ergebnis änderte sich nicht.

Warum es immer noch wichtig ist

Aus heutiger Sicht wirkt Deep Blue nicht mehr so stark. Moderne Engines sind ihm weit überlegen. Selbst einfache Werkzeuge übertreffen ihn mühelos.

Aber darum geht es eigentlich nicht.

Die Bedeutung liegt im Timing.

Davor gab es noch eine Kluft – Menschen auf der einen Seite, Maschinen auf der anderen. Nach Deep Blue war diese Kluft verschwunden. Nicht allmählich. Sie schloss sich einfach.

Es veränderte auch die Arbeitsweise der Spieler. Die Vorbereitung verlagerte sich. Die Analyse wurde mit der Zeit engine-basierter. Das geschah nicht über Nacht, aber dies war einer der Schritte, die es voranbrachten.

Der Deep Blue Schachcomputer war nicht das Ende von irgendetwas, aber er markierte einen klaren Übergang.

Fazit

Deep Blue wird nicht in Erinnerung behalten, weil er perfekt war. Er wird in Erinnerung behalten, weil er eine Grenze überschritt, die die Menschen seit Jahren beobachtet hatten.

Eine Maschine besiegte den Weltmeister in einem richtigen Match. Das war genug.

Seitdem sind Engines viel weiter gegangen, aber sie alle sitzen irgendwo unterhalb dieses Moments. Die Ideen, die Aufmerksamkeit, sogar die Skepsis – all das floss in das ein, was als Nächstes kam.

Wenn man sich heute moderne Schachwerkzeuge ansieht, vergisst man leicht, wie ungewöhnlich dieses Ergebnis einst war.

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