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Ehemaliger Schachweltmeister Vladimir Kramnik unterzieht sich Lügendetektortest; löst große Anti-Betrugsinitiative im Schach aus

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Um der wachsenden Geißel des Betrugs im Schach entgegenzuwirken, führt World Chess (LSE: CHSS) freiwillige Lügendetektortests als bedeutendes neues Instrument in seinem Anti-Betrugs-Arsenal ein. Diese Initiative, die sofort in die Liste der Anti-Betrugsmaßnahmen für chessarena.com, die offizielle Spielplattform von World Chess, aufgenommen wird, folgt auf einen vielbeachteten Lügendetektortest des ehemaligen Schachweltmeisters Vladimir Kramnik.

Um der wachsenden Geißel des Betrugs im Schach entgegenzuwirken, führt World Chess (LSE: CHSS) freiwillige Lügendetektortests als bedeutendes neues Instrument in seinem Anti-Betrugs-Arsenal ein. Diese Initiative, die sofort in die Liste der Anti-Betrugsmaßnahmen für chessarena.com (http://chessarena.com/), die offizielle Spielplattform von World Chess, aufgenommen wird, folgt auf einen vielbeachteten Lügendetektortest des ehemaligen Schachweltmeisters Vladimir Kramnik.

Hintergrund: Der Katalysator für den Wandel

Die Schachwelt ist von Betrugsvorwürfen geplagt, darunter Klagen in Höhe von 100 Millionen Dollar, und einer der lautstärksten Kritiker des Betrugs war Vladimir Kramnik selbst. Bekannt für sein Eintreten für Fairplay, nahm Kramnik kürzlich am „Clash of Blames“ gegen José Martínez Alcántara teil und gewann ihn, ein Match, das die Bedeutung der Bekämpfung von Betrug sowohl im Online- als auch im Brettschach unterstrich.

Um seine Haltung zu untermauern und ein Beispiel an Transparenz zu geben, sowie anhaltende Gerüchte aus der Zeit der Weltmeisterschaft 2006 gegen Veselin Topalov – oft als „Toiletgate“ bezeichnet – auszuräumen, unterzog sich Kramnik freiwillig einem Lügendetektortest. Der Test, der unter Mithilfe von Pinkerton, der berühmten Detektei, von einem ehemaligen Scotland-Yard-Detective-Superintendent durchgeführt wurde, sollte drei kritische Fragen klären:

1. Hat Kramnik während der Schachweltmeisterschaft 2006 gegen Topalov auf irgendeine Weise kommuniziert, die dazu bestimmt war, ihn beim Betrug zu unterstützen? (Antwort: NEIN)

2. Hat Kramnik seit Juni 2019 in irgendwelchen Online-Schachspielen oder -Turnieren betrogen? (Antwort: NEIN)

3. Wurde Kramnik jemals ein Bestechungsgeld angeboten, um ein Schachspiel absichtlich zu verlieren, seit er ein Top-10-Spieler ist? (Antwort: JA)

Die Ergebnisse des Lügendetektors waren eindeutig: Kramnik wurde in allen Punkten als wahrheitsgemäß befunden, mit „Keine Täuschung angezeigt.“ Dieses Ergebnis bestätigt nicht nur Kramniks Integrität, sondern unterstreicht auch die Wirksamkeit von Lügendetektortests als Instrument zur Wahrheitsfindung.

Kramnik macht einen Zug
Kramnik macht einen Zug

Eine neue Ära im Schach: Die Initiative von World Chess

Aufbauend auf der Glaubwürdigkeit von Kramniks Lügendetektorergebnissen geht World Chess den beispiellosen Schritt, Lügendetektortests als zusätzliche freiwillige Maßnahme zur Betrugsbekämpfung anzubieten. Diese Initiative ist als letzte Option für Spieler gedacht, die mit Betrugsvorwürfen konfrontiert sind, und ermöglicht es ihnen, ihren Namen durch einen rigorosen und transparenten Prozess reinzuwaschen.

Um die Integrität des Sports weiter zu stärken, erweitert World Chess dieses Angebot auf alle Top-100-Spieler, die sich freiwillig und kostenlos demselben Lügendetektortest unterziehen können. Ziel ist es, Lügendetektortests als Standardverfahren in der Schachgemeinschaft zu etablieren, ähnlich wie Dopingtests in anderen Sportarten, und so Vertrauen und Transparenz auf höchstem Wettbewerbsniveau zu stärken.

Ilya Merenzon, CEO von World Chess (http://worldchess.com/), betonte die Bedeutung dieser Initiative: „Betrugsvorwürfe haben zu lange einen Schatten auf das Schach geworfen. Mit der Einführung freiwilliger Lügendetektortests unternehmen wir einen entscheidenden Schritt, um die Integrität unseres geliebten Sports zu schützen. Diese Initiative unterstützt nicht nur ehrliche Spieler, sondern stärkt auch das Vertrauen der Öffentlichkeit in das Schach als faires Spiel.“

World Chess wird eng mit der FIDE und anderen großen Schachorganisationen zusammenarbeiten und vorschlagen, Lügendetektortests in ihre Anti-Betrugsprotokolle zu integrieren, um eine sicherere und fairere Wettbewerbsumgebung für alle Spieler zu schaffen.

„In Situationen mit hohem Einsatz, wie der jüngsten Kontroverse um Carlsen-Niemann, in der Lösungen schwer zu finden sind und Spekulationen überhandnehmen, könnte ein zuverlässiger Lügendetektortest – wenn er von allen Parteien vereinbart wird – den Konflikt entscheidend lösen. Eine solche Maßnahme würde Spielern, der Öffentlichkeit und Schachorganisatoren klare, endgültige Informationen liefern, alle verbleibenden Zweifel effektiv beseitigen und den Fokus wieder auf das Spiel selbst lenken“, sagte Merenzon.

Rory Lamrock, Pinkerton Director: „Lügendetektoren, die physiologische Reaktionen verfolgen, um Täuschung zu erkennen, sind wertvolle Werkzeuge, die oft von Strafverfolgungsbehörden, Regierungen und Unternehmenssicherheitsteams als Teil einer Ermittlungsstrategie eingesetzt werden. Sie arbeiten zusammen mit Beweisen, Zeugenaussagen und Datenanalysen, um Fairness und Integrität zu gewährleisten. Der Einsatz des Lügendetektors als Teil unserer Strategie zur Förderung von Fairplay stärkt Verantwortlichkeit und Vertrauen sowohl in die Spieler als auch in die Spielabläufe und stellt sicher, dass die Schachwelt ihr Engagement für Fairness aufrechterhält.“

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

World Chess Media Relations
E-Mail: media@worldchess.com