The World Chess Show landet auf Deutschlands größter Medienplattform

World Chesshat angekündigt, dass die World Chess Show auf den Sportmedienplattformen von BILD ausgestrahlt wird – ein Deal, der das Programm zur meistgelesenen Nachrichtenmarke Deutschlands und ihren 25 Millionen monatlichen digitalen Nutzern bringt.
Die Partnerschaft fügt BILD.de, SPORT BILD und die 24/7-Streaming-Kanäle des Senders einem Vertriebsnetz hinzu, das nun mehr als 156 Märkte weltweit umfasst.
Warum das wichtig ist
Für alle, die zu Hause mitzählen: Dies ist eine Geschäftsgeschichte ebenso wie eine Schachgeschichte.
World Chess (LSE: CHSS) hat Jahre damit verbracht, ein sogenanntes „Media-Flywheel“ aufzubauen – Fernsehpräsenz steigert die Bekanntheit, Bekanntheit bringt Spieler zu worldchess.com, und Plattformwachstum generiert Einnahmen. Der BILD-Deal ist die neueste Drehung dieses Rades, und Deutschland ist kein kleiner Markt, den man hinzufügt.
Das Land hat tiefe Schachwurzeln (denken Sie an Lasker, Tarrasch und einen Verband, der Generationen starker Spieler hervorgebracht hat) gepaart mit der wirtschaftlichen Schlagkraft, die Sender und Sponsoren aufhorchen lässt. Schach auf BILDs Sportplattformen zu bringen, platziert es neben Fußball-Highlights und Formel-1-Berichterstattung – genau dort, wo World Chess argumentiert, dass es hingehört.
Was ist die World Chess Show überhaupt?
Anders als Turnierübertragungen für eingefleischte Fans ist die World Chess Show für Gelegenheitszuschauer gemacht – die Millionen, die Schach spielen, aber nicht unbedingt die Wettkampfszene verfolgen. Denken Sie an Spielerporträts, Einblicke hinter die Kulissen und Geschichten, die Schach wie die globale Sportart wirken lassen, die es tatsächlich ist.
Das Format hat Anklang gefunden: 156 Märkte sind eine beachtliche Reichweite für jedes Sportprodukt, geschweige denn für Schach, das historisch Schwierigkeiten hatte, in den Mainstream-Sportfunk vorzudringen, obwohl es weltweit mehr Spieler hat als die meisten übertragenen Sportarten.
Das große Ganze
„Wir haben die World Chess Show entwickelt, um eine einfache Frage zu beantworten: Warum ist Schach nicht im Fernsehen wie Fußball oder Tennis?“, sagte Ilya Merenzon, CEO von World Chess, in der Unternehmensmitteilung an die Investoren. „Schach hat weltweit mehr als 600 Millionen Spieler – mehr als viele andere Sportarten – und war dennoch weitgehend abwesend von der Mainstream-Sportberichterstattung.“
Die BILD-Partnerschaft deutet darauf hin, dass dieses Argument bei den Sendern ankommt. Ob es sich in Plattformwachstum und letztlich in Renditen für die Aktionäre übersetzt, ist die nächste Frage – aber vorerst hat Schach einen erstklassigen Platz in einem der wichtigsten Medienmärkte Europas erhalten.